Es gibt Plus- und Minuspunkte auf beiden Seiten.

Ein Hund aus dem Tierheim – was spricht dafür?

Natürlich die fraglose Tatsache einer `Guten Tat`, die in manchen – wenn nicht sogar in allen – Fällen schon einer Tierrettung gleich kommt. Meistens steht den Tieren in Heimen kein besonders erfülltes Leben bevor, indem sie sich in dem Glück wiegen dürfen, für ihre Einzigartigkeit geliebt zu werden – so wie ein Hund bei privaten Besitzern.

Ein Hund aus dem Tierheim – was spricht dagegen?

 

Auf der anderen Seite muss man damit rechnen, dass

  • ältere, schlecht sozialisierte Hunde, die nicht immer eine positive Vergangenheit hatten – genau wie wir Menschen – Traumata entwickeln, die sich in mannigfacher Weise zeigen können.

 

Diese Folgen reichen von

  • Apathie über
  • Ungehorsam
  • vehemente Stubenunreinheit
  • Verschlossenheit gegenüber Menschen
  • Unwilligkeit und -fähigkeit in Beziehung zu treten
  • bis hin zu Agressionen.

 

Foto: Im Alten Jagdhaus: Fee mit ihrem Baby im Arm


Ein Hund vom Züchter – die Gefahren

Die Gefahr, wenn man bei einem Züchter kauft, ist die ewigeSorge, nicht an einen Vermehrer, einen Massenzüchter, eine Geld-Maschinerie zu geraten, die viel im Blick hat, aber nicht das Wohl der Tiere.

Ist es ethisch überhaupt vertretbar, statt einen Herrenlosen Hund aus einem der vielen Tierheime ‚zu retten‘, eine Rassehund bei einem Züchter zu erwerben?

Ja, das ist es!

Denn ohne Züchter gäbe es schon lange keine Hunderassen mehr!

Ohne Züchter keine Hunderassen

Ohne Menschen, die ihr Leben und Herzblut den Tieren verschrieben haben

  • viel Schmutz
  • ewige Putzerei
  • ungeschlafene Nächte
  • permanente Unabkömmlichkeit und
  • andauernde Gebundenheit an ihre Zuchtstätte

 

auf sich nehmen, hätte wir weder Hunde, die unsere Grundstücke bewachen, noch solche, die in totaler Liebe zum Menschen aufgehen und statt Wach- oder Hütehunde, eben Schoßhunde sind.

Den passende Hund erkennt man an den Merkmalen einer Rasse

Ohne Züchter gäbe es keine unterschiedlichen Hunderassen.

Niemand wäre in der Lage, einen Hund zu sich zu nehmen, der gewisse Rassemerkmale aufweist und dadurch wirklich zu ihm passt!

Keiner könnte die bewusste Entscheidung für oder gegen bestimmte Wesenszüge und Eigenheiten treffen und sich für einen Hund entscheiden, der wirklich in Frage kommt – was jedoch für das gemeinsame Zusammenleben maßgeblich ist.

Ein Hund vom Züchter – was spricht dafür?

Wie viel einsamer wären

  • all die Alleinstehenden
  • all die älteren Menschen
  • all jene, die keine Kinder oder Familie haben – so wie ich –

 

gäbe es keine Züchter und den für einen Menschen passenden Hund?

Wie viel ärmer wären all die Familien, die sich an ihre süßen Kuschel-Hunde gewöhnt haben, diese um nichts in der Welt missen möchten, und wie viel ärmer all die Kinder, für die ihre Seelen- und Spielgefährten Alles ist?


Viele von ihnen wären schlicht nicht in der Lage, einen traumatisierten Hund aus dem Tierheim bei sich aufzunehmen, was auch niemandem zu verdenken ist oder übel zu nehmen wäre!

Ein Hund vom Züchter lohnt sich!

Darum: Es lohnt sich, einen guten, verantwortungsvollen Züchter aufzusuchen, seine Zuchtstätte zu besuchen, sich die Tiere anzusehen und sich von dort einen Freund für`s Leben Heim zu holen!

Nur – woran unterscheiden sich `gute` Züchter von den anderen?


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Züchter – wie finde ich einen Guten?