Die Bedeutung gesunder Ernährung


Wenn es um die Gesunderhaltung eines Hundes geht, dann kommt der Ernährung allergrößte Bedeutung zu. Nicht nur bei uns Menschen ist es lebenswichtig und essentiell, was wir zu uns nehmen, sondern auch bei den Tieren.

Weit verbreitet ist der Glaube, dass der Hund vom Wolf abstammt und daher immer und täglich Fleisch fressen müsse.


Stammt der Hund vom Wolf ab?

Dass der Hund vom Wolf abstammt, ist bis heute genauso wenig erwiesen wie die Theorie, der Mensch stamme vom Affen ab. Was allerdings erwiesen ist, ist Folgendes:

  • Der Hund kam vor über 20.000 Jahren zum Menschen und schloss sich dem Menschen an – immer auf der Suche nach Nahrungsresten, die der Mensch übrig ließ.

 

Was wurde gefüttert?

In den seltensten Fällen wird der Mensch, in den Jahrtausenden der immer tiefer und enger gewordenen Freund- und Kameradschaft, das schwer zu erlangende und kostbare Fleisch den Hunden überlassen haben. Viel eher wird das übrig geblieben sein, was nicht so wertvoll, sondern rar war:

  • Getreide
  • Gekochtes
  • Brot
  • Gemüse

 

In vielen Fällen wird das Essen, das die Hunde beim Menschen gefunden haben, gekocht gewesen sein.

Vielleicht haben die Hunde überhaupt nur ihren Weg zum Menschen gefunden, weil er kochen kann. Wissen wir es?

Hunde in Freiheit

Zudem gibt es keinen Fall von Straßenhunden in Zweit- und Drittländern dieser Welt, bei dem ein Hund – anstatt zu essen, was der Mensch übrigließ und wegwarf – aus lauter Gier auf Fleisch die herumlaufenden Menschen anfiel; oder andere freilaufende Tiere. Das tun Hunde nicht.

Anders als der Wolf, der nie seinen Weg zum Menschen fand.

Braucht der Hund Fleisch?

Es ist nicht abschließend geklärt, ob Hunde Fleisch- oder Allesfresser sind. Jedoch hat die Praxis erwiesen, dass man einen Hund sowohl vegetarisch als auch vegan ernähren kann. Auch ohne Fleisch werden Hunde leben, überleben, nicht weniger alt werden und – bei vielseitiger Ernährung – ebenso gesund sein und bleiben, wie ein mit Fleisch gefütterter Hund.

Meine persönliche Erfahrung ist jedoch:

  • Meine Bolonkas gieren förmlich nach Fleisch. Und wenn man den alten, ayurvedischen Grundsätzen folgt, die davon ausgehen, dass die Lebensmittel, nach denen ein Lebewesen giert bzw. nach denen der Körper verlangt auch die Lebensmittel sind, die der Körper braucht, beantwortet sich die Frage nach der Fleischfütterung praktisch von selbst.

 

Zusammensetzung naturnaher Ernährung für den Hund

Grundlegend sollte die Ernährung so gestaltet sein, wie seit tausenden von Jahren:

Aus Selbstgekochtem.

Dazu zählen

  • Gemüse
  • Getreide
  • Nudeln
  • Reis
  • Fisch

 

Bei Fleisch stellt sich nur die Frage, in welchem Maße es gesund ist und – damit muss man sich heutzutage einfach auseinandersetzen – in wie weit es ethisch noch vertretbar ist, dies auch zu füttern.

Das Kapitel Ernährung  in dem

Bolonka Zwetna Ratgeber

von der Emfpindsamkeit der Hundeseele und der Liebe, die sie schenkt

beschreibt etwas ausführlicher, wie eine naturnahe, gesunde und abwechslungsreiche Kost für Ihren Liebling aussehen kann.

Der Ernährungsratgeber ist in Arbeit!

 


Weiterführende Links zu den Fütterungs-Empfehlungen:

Ernährungs-Empfehlung Nassfutter

Ernährungs-Empfehlung Trockenfutter

Ernährungs-Empfehlung Kauartikel